Naturlyrik – Fotos und Gedichte

Gedichte – Jahreszeiten – Natur – Fotos – Bilder – Naturfotografie

Arnd Helsson: Kratzende Kletten

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Wilde Karde

Wilde Karde

Kratzende Kletten

© Arnd Helsson

Ein Liebespärchen in Bretten
verschmähte die Liebe in Betten.
Sie liebten sich nur
in freier Natur.
Im Gebüsch und im Gras
macht die Liebe mehr Spaß.
Doch manchmal kratzen die Kletten.

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März 13, 2017 at 16:34

Martina Decker: Regenperlen

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Regentropfen

Regentropfen

Regenperlen

© Martina Decker

Wenn Regentropfen
vom Himmel fallen
könnten es Engelstränen sein
die dann nach dem Regen
auf Blättern und Blüten
wie glitzernde Perlen liegen
und uns erinnern
dass auch im Himmel
die Traurigkeit einen Platz hat

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März 12, 2017 at 10:23

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Leonore Enzmann: Meine Idylle

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Nebel auf der Bergehalde Lydia

Nebel auf der Bergehalde Lydia

Meine Idylle

© Leonore Enzmann

Silbergraue Nebelschwaden
ziehen durch den Tann.
Filigrane Spinnwebfaden
wehen leis’ heran.

Dunkel heben sich die Kronen
vor dem grauen Firmament.
In den hohen Wipfeln thronen
schwarze Wesen, wild und fremd.

Zwischen Tannen, Buchen, Eichen
murmelt leis des Baches Lauf.
Und ich schreite über weichen
Moosteppich den Berg hinauf.

Nun vergeh’n die Nebelschleier,
seh’ vom Berg hinab ins Land.
Hier wird mir der Atem freier,
weil ich endlich Ruhe fand.

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März 5, 2017 at 12:43

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Leonore Enzmann: Englischer Rasen

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Sommerwiese

Sommerwiese

Englischer Rasen
oder
Man kann’s auch übertreiben

© Leonore Enzmann

Der Gärtner zeigt sein wahres Wesen,
der seinen Rasen stets frisiert.
Wo Gänseblümchen grad gewesen,
hat er schnell alles abrasiert.

Kaum scheint die Sonne lau hernieder,
holt er den Rasenmäher raus.
Er stutzt den Rasen immer wieder,
macht Kraut und Blumen den Garaus.

Fünf Millimeter, die Devise,
so ist der Teppich ideal,
gleichmäßig grün, englisch die Wiese,
der Gärtner findet sich genial.

Wozu ist so ein Rasen nütze?
Dem Gärtner würde ich nicht trau’n.
Denn dieses Gras, bei Sonnenhitze
verbrennt alsbald, wird gelb und braun.

Naturfreund, lass den Rasen sprießen,
erfreu Dich an den Blümelein.
Vergiss nicht, ab und an zu gießen.
Gesund wird dann Dein Garten sein!

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März 5, 2017 at 12:25

Leonore Enzmann: Eine Kunst, die niemand kann

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Waldweg mit Regenpfützen

Waldweg mit Regenpfützen

Eine Kunst, die niemand kann

© Leonore Enzmann

Scheint im Sommer heiß die Sonne
und es fällt kein Niederschlag,
ist’s für manche eine Wonne,
sonnen sich den ganzen Tag.

Doch die andern hört man klagen,
jetzt verbrennen Korn und Kohl,
denn es regnet nicht seit Tagen
und wir fühlen uns nicht wohl.

Regnet es dann zwei/drei Wochen,
ist’s den Menschen auch nicht recht;
haben sich zu Haus verkrochen,
schimpfen: Ist das Wetter schlecht!

Wunderschön, im Winter schneit es,
die Natur trägt weißes Kleid.
Schneemann bau’n, die Kinder freut es,
herrlich ist die Jahreszeit.

Autofahrer sieht man stehen,
dort hat’s wieder mal gekracht.
Schaufeln sich aus hohen Wehen,
fluchen auf die weiße Pracht.

Liebe Leute, lasst Euch sagen,
allen Menschen recht getan,
ist, da braucht Ihr gar nicht klagen,
eine Kunst, die niemand kann.

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Inge Wrobel und Ronald Henss: Herbstlaub. Gedichte und Fotos

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März 5, 2017 at 11:50

Inge Wrobel: Der Baum

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Himmelsspiegel auf der Bergehalde Lydia

Himmelsspiegel auf der Bergehalde Lydia

Der Baum

© Inge Wrobel

Wurzeln habe ich geschlagen
dort, wo man mich angepflanzt.
Schien es mir schwer zu ertragen,
bin ich aus der Reih getanzt.

Hab nur kurze Wurzeltriebe,
Heimaterde kenn ich nicht.
Wenn ich mal gern länger bliebe,
lacht der Sturm mir ins Gesicht:

reißt die kurzen Wurzeln, senkt sie
dort, wo es grad ihm gefällt.
Und mein Wunsch, zu bleiben, lenkt die
Kraft in diese neue Welt.

Ja, der Stamm: ergraut in Jahren,
trocken, brüchig, oft verletzt;
viel ist ihm schon widerfahren –
möcht zur Ruhe kommen jetzt.

Doch da sind ja noch die Äste,
tröstend mischen sie sich ein:
„Wir sind hier doch nicht nur Gäste,
werden immer bei dir sein.

Sind Familie, Freunde, Liebe,
weit verzweigt und immer neu;
bilden jährlich neue Triebe –
du bist jedes Mal dabei!“

Schon getröstet denkt der Baum doch,
dass noch irgendetwas fehlt.
Etwas Schönes für den Geist noch,
dass er merkt, dass er beseelt.

Da tönt oben aus den Zweigen
Vogelzwitschern und Gesang
und ihm scheint, sie wolln sich neigen
dass er höre diesen Klang.

Ach, lässt das den Baum nun denken,
bin zwar heimatlos hienieden,
doch ich find bei solch Geschenken
auch mit kurzen Wurzeln Frieden.

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Inge Wrobel und Ronald Henss: Herbstlaub. Gedichte und Fotos

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März 5, 2017 at 11:38

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Inge Wrobel: Nach dem Regen

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Regen Regentropgen Regenperlen

Regenperlen

Nach dem Regen

© Inge Wrobel

wenn dich der kummer wieder übermannt
du zweifelst an des schicksals irren wegen
dann denk dran
was die amsel schon erkannt:
am allerschönsten singt sie
nach dem regen

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März 4, 2017 at 12:30

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Inge Wrobel: Regenschauer

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Selbstportrait in Regentropfen

Selbstportrait in Regentropfen

Regenschauer

© Inge Wrobel

es ist so lang her
dass ich regen roch
den dampf sah
der aus wiesen steigt und
wie ein baum sich sanft verneigt
im regenwind
sich schaukeln lässt
und doch wie ein verdurstender bedacht darauf
zu trinken von dem frischen nass
zu speichern es in blättern
dass kein tropfen sich verliert in seinem lauf

noch platzen blasen auf dem großen Blatt
das sich nicht vollends vollgesogen hat

ich weiß
dass es für heut genug sein muss
denn schon hör ich von oben amselsang
der kündet von der wasserspende schluss

zum nächsten sonnenstrahl ist’s nicht mehr lang

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März 4, 2017 at 12:25

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Ronald Henss: Das Eidechsen-Foto

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Eidechse auf der Bergehalde Lydia

Eidechse auf der Bergehalde Lydia

Gedicht – Eidechse – Foto – Eidechsen-Foto – Eidechsen-Gedicht – Fotograf – Fotoapparat – Fotografen-Gedicht – Mauereidechse – lustiges Foto-Gedicht – Fotografier-Gedicht

Das Eidechsen-Foto

© Ronald Henss

Ein Mensch, der in die Gegend schaut,
bemerket – was ihn sehr erbaut –:
eine Eidechse nimmt grad
auf heißem Stein ein Sonnenbad.
Da lacht der Mensch, der stets parat
hat seinen Fotoapparat.
Er schleicht sich an mit viel Geschick
und blitzeschnelle macht es KLICK!
Doch auf dem Bild – was gar nicht schön –
ist nur der nackte Stein zu sehn.

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Das Foto entstand am 9. März 2010 auf der Bergehalde Lydia
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Leonore Enzmann: Jahreskreis

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Hummel-Vierer

Hummel-Vierer




Jahreskreis
© Leonore Enzmann

Ich seh gern zu, wenn sich die Hummeln
zwischen bunten Blumen tummeln,
zusammen mit den Schmetterlingen,
und die Vögel fröhlich singen.

Wenn wir in der Sonne liegen,
Bienen zu den Blüten fliegen,
wenn wir Harz und Rosen riechen,
Eidechsen vorüber kriechen.

Höre auch gern Kinder lachen,
in den Himmel steigen Drachen
und Dein Kuss auf meiner Haut
ist mir lieb und so vertraut,

wie der Sommer, der sich neiget,
still bald die Natur nun schweiget.
Abschied nimmt von allen Dingen,
Vögel sich nun südwärts schwingen.

Einsam bin ich, wie benommen,
denn der Winter ist gekommen.
Wenn die lauen Winde wehen,
werden wir uns wieder sehen.

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Written by Ronald

März 27, 2010 at 17:27

Pusteblume Martina Decker

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Pusteblume

Pusteblume


Gedicht – Lyrik – Poesie – Pusteblume – Löwenzahn – Pusteblumengedicht – Pusteblumen-Gedicht – Löwenzahngedicht – Naturlyrik

Pusteblume
© Martina Decker

Ein weißer Schopf
Sehr ausgedünnt
Als Zeichen uns:
die Zeit verrinnt!

Stand kürzlich noch
in strahlend Gelb
auf vielen Wiesen
dieser Welt

Nun bläst der Wind
den Samen fort
verstreut ihn weit
zu andrem Ort

Und dort, wohin er fällt
erfreut er nächstes Jahr
uns wieder – strahlend gelb!

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→ Hier gibt es einen Extra-Blog mit Pusteblumen-Fotos und Pusteblumen-Gedichten
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Gedicht Friedrich Hebbel Sommerbild

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Grünader-Weißling Pieris napi

Naturlyrik – Gedicht – Friedrich Hebbel – Sommerbild – Sommergedicht – Schmetterling – Grünader-Weißling Pieris napi


Sommerbild
Friedrich Hebbel (1813-1863)

Ich sah des Sommers letzte Rose stehn,
Sie war, als ob sie bluten könne, rot;
Da sprach ich schaudernd im Vorübergehn:
So weit im Leben ist zu nah am Tod!

Es regte sich kein Hauch am heißen Tag,
Nur leise strich ein weißer Schmetterling;
Doch ob auch kaum die Luft sein Flügelschlag
Bewegte, sie empfand es und verging.



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Noch mehr Sommergedichte



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Das Foto zeigt einen Grünader-Weißling (Pieris napi), auch Raps-Weißling genannt. Die Aufnahme entstand am 24. August 2009 in Dudweiler auf der Brachfläche Im Rosenfeld.

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